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Von der Idee zum finanzierten Vorhaben
Sie sind Verein oder gemeinnützige Organisation und wollen eine Anlage sanieren, erweitern oder neu bauen? So gehen Sie vor.

Voraussetzungen prüfen
Ihre Organisation ist ein Verein oder eine andere gemeinnützige Organisation mit Sitz in der Schweiz. Das Vorhaben betrifft Sportinfrastruktur oder Sportmaterial. Die Einzelheiten stehen in unseren Richtlinien; lesen Sie diese vor der Eingabe.

Unverbindlich Kontakt aufnehmen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir sagen Ihnen innert [fünf] Arbeitstagen, ob das Vorhaben grundsätzlich in Frage kommt. Das erspart Ihnen unnötige Arbeit.

Projekt erfassen
Sie beschreiben Ausgangslage, Vorhaben, Kosten und Zeitplan und laden Bilder, Pläne und Offerten hoch. Rechnen Sie mit zwei bis drei Stunden. Wichtig ist nicht schöne Sprache, sondern Nachvollziehbarkeit.

Prüfung durch Pro Motu
Wir prüfen jedes Vorhaben anhand des Prüfrasters in unseren Richtlinien. In der Regel entscheiden wir innert [zehn] Arbeitstagen. Wir können Rückfragen stellen oder Anpassungen verlangen. Ein Anspruch auf Aufschaltung besteht nicht.

Aufschaltung und Sammelphase
Ihr Projekt geht online, üblicherweise für 60 bis 90 Tage. Jetzt beginnt Ihre Arbeit: Informieren Sie Mitglieder, Eltern, Ehemalige, das lokale Gewerbe und die Lokalmedien. Wir stellen Ihnen Textbausteine, Bildvorlagen und einen QR-Code zur Verfügung.

Auszahlung
Nach Abschluss der Sammelphase beschliesst der Vorstand über die Verwendung der Mittel und richtet sie aus – bei grösseren Vorhaben in Tranchen nach Baufortschritt. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage von Rechnungen oder Verträgen.

Nachweis der Mittelverwendung
Innert [drei] Monaten nach Abschluss des Vorhabens reichen Sie einen Schlussbericht mit Belegen und Bildern ein. Wir veröffentlichen ihn auf Ihrer Projektseite. Dieser Nachweis ist verbindlich – ohne ihn erhalten Sie keine weiteren Mittel.
Was es kostet
Die Aufschaltung ist kostenlos. Vom eingegangenen Betrag behalten wir 1 % als Verwaltungskostenanteil; dazu kommen die effektiven Kosten des Zahlungsverkehrs von rund 1 %. Es fallen keine Fixkosten, keine Grundgebühr und keine Kosten bei ausbleibendem Erfolg an.
Was ein erfolgreiches Projekt ausmacht
- Ein konkretes, abgrenzbares Vorhaben. «Sanierung der Duschanlage» überzeugt mehr als «Modernisierung des Vereinsheims».
- Eine nachvollziehbare Kostenaufstellung mit Offerten statt Schätzungen.
- Ein sichtbarer Eigenbeitrag: Eigenleistungen, Vereinsvermögen, zugesicherte öffentliche Beiträge. Wer selbst nichts einbringt, überzeugt niemanden.
- Bilder, die das Problem zeigen – der undichte Boden, die rostige Anlage –, nicht nur die Visualisierung des Endzustands.
- Eine Person mit Namen und Gesicht, die für das Projekt einsteht.
- Ein aktives Netzwerk. Rechnen Sie damit, dass mindestens die Hälfte der Mittel aus Ihrem eigenen Umfeld kommt.
Was nicht geht
- Gegenleistungen versprechen. Keine Trikots, Tickets, Rabatte, Nennungen als Sponsor oder Werbeflächen für Zuwendende. Das würde den Steuerabzug für alle Spendenden zerstören.
- Laufender Betrieb, Löhne, Reise- und Wettkampfkosten. Dafür gibt es andere Plattformen.
- Vorhaben, die ausschliesslich einem geschlossenen Nutzerkreis dienen, ohne dass eine Öffnung vorgesehen ist.
- Bereits abgeschlossene und bezahlte Vorhaben.